Funkkoffer Teil 4 – Darf’s ein bisschen mehr sein ?

„Darf’s ein bisschen mehr sein?“ wird man beim Metzger gefragt. In den meisten fällen sagt man ja und auch ich habe überlegt mit welchen siinnvollen Features ein Funkkoffer ausgestattet sein sollte. Auch hier haben mich wieder einige Youtube-Videos inspiriert und ich bin auf folgende Ideen gekommen.

 

  • Stromversorgung intern über Akku (Bleigel 7 Ah , mit Laderegler)
  • Stromversorgung extern 230 V (Schaltnetzteil 13,8V 12,5A)
  • Stromversorgung extern 12 V (z.B. auf KFZ-Batterie)
  • Stromversorgung für 12 V-Geräte über Powerpoles, 4mm Polklemmen, KFZ-Steckdose
  • Stromversorgung für 5V-Geräte für Handy, Tablet etc. über USB Buchsen
  • Stromversorgung 230 V mit ausreichend langem Kabel und 2 zusätzliche 230 V Steckdosen (als kleine Stromverteilung)
  • Intergrierter USB-Hub an dem beide Funkgeräte ständig angeschlossen sind + 8GB USB Stick auf dem Amaterufunkrelevante Dinge gespeichert sind
  • Montagemöglichkeit für ein Tablet im Kofferdeckel mit Stromversorgung, USB etc.
  • Unschlüssig bin ich noch ob eine LED Beleuchtung Sinn macht Falls der Koffer mal im Dunklen eingesetzt werden soll.
  • Lüfter zur Kühlung der Elektronik

Funkkoffer – Teil 3 – Welcher Koffer darf’s denn sein ?

Über die Frage des des Behältnisses für mein Shack-to-Go habe ich lange nachgedacht. Angefangen haben die Gedaknken bei einem 19″ Rack mit 4-6-8 HE aus Kunststoff oder Holz. Nach dem Wegfall des FT-897 habe ich hiervon aber Abstand genommen. Das ganze war mir schlussendlich zu sperrig und vor allem zu schwer und auch alleine nicht transportabel.

Inspiriert durch ein paar Youtube Videos bin ich auf Funkstationen in Koffergröße gekommen. Diese gibt es von der Alukiste, Munitionskiste, selbstgebauter Holzkiste über zweckentfremdete Werkzeugkisten, Foto-Alukoffer sowie Kunststoffkoffer in allen möglichen Größen und Variationen.

Ich habe viele Vor- und Nachteile abgewogen und mich für ein Pelicase bzw. Stormcase 2500 aus dem Hause Peli entschieden. Die Stormcases sind normalerweise sehr teuer durch einen glücklichen Zufall konnte ich aber sehr günstig ein neuwertiges Stormcase 2500 bei Ebay erwerben. Dieses ist sehr robust, bietet ausreichenden Platz für das Projekt und der Kuststoff lässt sich sehr gut bearbeiten.

Funkkoffer – Teil 1 – Planung

Planung des Funkkoffers

 

Bei der Planung des Funkkoffers wollten einige Dinge berücksichtigt werden:

 

  • In welchen Koffer soll das Equipment eingebaut werden ?
  • Welche Möglichkeiten zur Stromversorgung sollen vorgesehen werden ?
  • Welche Antennen sollten verwendet werden ?
  • Welche weiteren Möglichkeiten sollen vorhanden sein ?
  • Welche Extras und Features sollen vorhanden sein ?
  • Gibt es fertige Anleitungen und Projekte die mich inspirieren können ?

 

Diese Dinge galt es zu Berücksichtigen. Inzwischen habe ich einen sehr interessanten und durchaus kritischen Beitrag zum Thema „Notfunk“ gelesen, den ich mir zu Herzen genommen habe. Sicher kann der Amateurfunk in Krisenzeiten, bei Notfällen und Katastrophen unterstützend tätig sein. Das aber die Funkamateure die Welt retten, ist wenig wahrscheinlich. Von daher baue ich fortan einen Funkkoffer, der für den semi-portablen Einsatz gedacht Ist E kann mit wenigen Handgriffen aufgebaut werden und stellt eine vollständige Amaterufunkstelle für UKW Betrieb analog und digital zur Verfügung. Mit seiner Akku-Stromversorgung, externer Einspeisung 12V und 230 Volt ist er aber für Notfunk-Zwecke durchaus geeignet. Für mich ist es ein Shack-to-Go, für den Einsatz unterwegs, beim Fieldday, bei Veranstaltungen etc. Und im Falle eines Falles halt auch für mögliche Notfunkaktivitäten.

(Not-) Funkkoffer Teil 0 – Vorüberlegungen

Bezüglich meines Funkkofferprojektes gab es mehrere Vorüberlegungen. Ich habe kein eigentliches Shack – also einen Funkraum – sondern nur ein Arbeitszimmer in dem mein

Schreibtisch mit PC steht, eine Gästecouch etc. Da ich hier eh keine großartigen Antennen bauen darf (Antennenverbot, kritische Nachbarn)  ist es hier erstmal auf der KW  kein Blumentopf zu holen. In Fenster habe ich mir daher eine 2m/70cm Mobilantenne von Diamond gestellt um wenigestens auf den umgebenden Relais Betrieb machen zu können und APRS betreiben zu können.

Meinen KW-TRX (FT- 897D) habe ich mit einem befreundeten OM (DO9HSV, Heiko) gegen einen FTM-400 XDE getauscht der FM analog, C4FM digital sowie APRS beherrscht und sich über ein Touchdisplay bedienen lässt. Das Gerät ist ein feines Teil, danke Heiko nochmal für den fairen Tausch !

Neben FM und C4FM mache ich noch DMR als Betriebsart welche ich ebenfalls sehr spannend finde und es super finde wie Funkamateure weltweit es geschafft haben ein funktionierendes Netz zu bauen, das es ermöglicht weltweit zu funken. Ich habe bis jetzt nur ein HRT für DMR, ein Mobilgerät